Willkommen in Tovo
Traumferien an der italienischen Riviera

Jetzt gehts ans Eingemachte



Jetzt gehts ans Eingemachte

Schon seit den Anfängen habe ich nach den Rezepten der Italiener diverse Lebensmittel eingemacht. Mit den Oliven in Salamoia hat es begonnen. Man legt die rohen Oliven in den erkalteten Sud von Meersalz, Rosmarin, Thymian, Lorbeer und Peperoncino ein.

Nach 40 Tagen kann man sie dann geniessen und sind mehrere Jahre, bei richtiger Aufbewahrung, haltbar. Weiter ging es dann mit Peperoni, die man über Nacht in Weissweinessig einlegt und nach dem trocknen in Olivenöl aufbewahrt. Auberginen, getrocknete Tomaten und nicht zu vergessen der Klassiker; Peperoncini ripieni di Olive, Caperi e Tonno. Was soviel heisst wie, dass kleine, runde etwas scharfe Peperoncini nach der Essigbehandlung mit Thunfisch, Oliven und Kapern gefüllt werden. Danach werden auch sie in unserem feinen, heimischen Olivenöl eingelegt.

Der neueste Renner sind Schlangenkürbis oder Zucchini in Curry. Die viertägige Prozedur, mit Zucker, Essig, Salz, Pfefferkörnern, Zwiebelringen, Peperoncino und Curry bringt eine feine Beilage zu kalten Platten, Raclette oder einfach nur als Snack hervor.
Aus den vielen einheimischen Früchten lassen sich auch sehr feine Konfitüren herstellen. Mit den Kirschen geht es los. Dann kommen auch schon Aprikosen, Zwetschgen, gelbe Pflaumen, hier Susine genannt, sowie blaue und gelbe Pflümli. Mit Birnen, Feigen, Trauben und Brombeeren geht es weiter. Zum Jahresende kommen dann noch Orangen und Kaki. Zum Frühstück kommt immer eine Auswahl von ihnen auf den Tisch.

Aus einigen dieser Früchte lässt sich auch Speiseeis herstellen, an dem ich mich seit letztem Sommer versuche. Alle Konfi’s und auch das eingemachte Gemüse kann man bei mir erwerben, um ein bisschen Tovo mit nach Hause zu nehmen.